Hinweis: Diese Übersetzung wurde mit Hilfe von Claude Code erstellt. Bitte beachten Sie den norwegischen Originaltext für den vollständigen und authentischen Wortlaut.

3. Polizeikompanie – Kompaniechef Berg

(Nach dem Bericht von Leif Stensønes)

Stensønes war stellvertretender Gruppenführer in der 4. Gruppe, 3. Zug, und dementsprechend mit einer Maschinenpistole bewaffnet.

Die Kompanie kam im Juni 1944 nach Deutschland und brach von dort nach Finnland auf, wo sie einige Tage vor der Vernichtung des Ski-Bataillons eintraf – also etwa Mitte August.

Die Kompanie lag zunächst acht bis vierzehn Tage in Oulu und reiste dann per Bahn nach Rovaniemi–Kemijärvi weiter, um das Ski-Bataillon abzulösen, kam dafür jedoch zu spät.

Nachdem Kemijärvi passiert worden war, machte die Kompanie an einer deutschen Unterkunft Rast. In der Nacht wurde die Unterkunft aus der Luft bombardiert, und Stensønes erhielt einen Granatsplitter in die linke Wange. Er verlor das Bewusstsein und kam erst wieder zu sich, als er sich im Krankenhaus in Oulu befand, wo er vierzehn Tage lang lag.

Nach seiner Entlassung, als er zur Kompanie zurückkehren sollte, kapitulierte Finnland.

Die 3. Polizeikompanie hatte bei ihrer Ankunft in Finnland 200 Mann gezählt, aber in Oulu wurden etwa 60 bis 70 zum Ski-Bataillon abkommandiert.

Stensønes wurde in ein Krankenhaus in Deutschland geschickt, während Hauptmann Berg den Befehl erhielt, die 3. Polizeikompanie nach Norwegen zurückzuführen. Daraus wurde jedoch nichts; Hauptmann Rustan übernahm das Kommando und führte die Kompanie auf ihrem Marsch von Finnland über die Berge nach Narvik – eine wahrhaft bemerkenswerte Ausdauerleistung.

In Norwegen sollte die Kompanie in die deutsche Verteidigungslinie im Lyngen-Gebiet eingegliedert werden, mit Blickrichtung nach Norden und unterstützt durch Befestigungen auf See.