Hinweis: Diese Übersetzung wurde von Claude Code erstellt und kann Auslassungen oder gekürzte Details enthalten. Bitte beachten Sie den norwegischen Originaltext für den vollständigen und authentischen Wortlaut.

Daniel Baade

Einer von drei Brüdern, die als Lehrlinge (‚Jungen') zum Deutschen Kontor in Bergen kamen, beim Handel auf der Tyskebryggen (Deutsche Brücke), wo sie nach 3–4 Jahren das ‚Geselltestimonium' ablegen und Handelsverwalter werden konnten.

Daniel kam 1706 in den Dienst seines Bruders Hans, der am 14. Januar 1704 das ‚Geselltestimonium' erhalten hatte.

Im Buch ‚Nordmænd paa Grønland 1721–1814' schrieb Pfarrer H. Ostermann eine Biographie. Daraus kann zitiert werden:

Daniel war 1711 der letzte hanseatische Handelsverwalter in Stube Nr. 4 in der Leppen auf der Tyskebryggen. 1715 besaß er Haus und Grund in Bergen und wurde am 9. Januar in der Korskirken mit Anna Margrete Brandt getraut, die im Herbst 1725 starb. Sie war Witwe des Peter Øding, der

1713 in Bragernes starb.

1724 ‚verließ er Haus und Heim' in Bergen und ‚ließ sich am 8. März als Küfer für Grönland anheuern' zu einem Jahreslohn von 40 Reichstalern. Baade leistete ausgezeichnete Dienste.....

1733 wurde er zum Untervraker (Unterkontrolleur) in Trondhjem ernannt. Es heißt, dass er mit drei Kindern zu seinem neuen Posten reiste, während seine Frau in Bergen gestorben war. Am 24. Januar 1736 legte Obervraker Busch das Obervrakeramt nieder mit der Bitte, dass Baade sein Nachfolger werden möge. Dies wurde am 13. April desselben Jahres bewilligt.

Ein wohlhabender Mann war Baade nicht. Er vermochte es nicht selbst, die Studien seiner Söhne zu finanzieren. Peter Daniel bekam von seinem Großvater mütterlicherseits 300 Reichstaler vermacht, ‚um ihn bei den Büchern zu halten', und Michael trat in das ‚Seminarium Lapponicum' ein, um Vorzugsberechtigung auf die Benefizien der Universität zu erlangen.

Die große Familie hat wohl alles verschlungen, was das Amt einbringen konnte, und mehr dazu.