Hinweis: Diese Übersetzung wurde mit Hilfe von Claude Code erstellt. Bitte beachten Sie den norwegischen Originaltext für den vollständigen und authentischen Wortlaut.

Albertine Sundlo

Aus Konrad Bertram Holm Sundlos Aufzeichnungen:

„Albertine (geboren 1858) heiratete einen Almlid, der einen kleinen Bauernhof in Levanger hatte.

Im Sommer 1901 war ich als Kadett beim Feldmanöver in Innherad, und als die Kadettenkompanie an einem Samstagabend im Lager vor Levanger lag, kamen die Almlids und besuchten mich. Ich ging mit ihnen nach Hause und lernte solide trøndersche Gastfreundschaft kennen. Ich bekam Rippensteak, von dem ich gut aß, da ich keine Gefahr ahnte. Doch dann kam ein riesiger Teller Sauerrahmbrei, von dem die Butter nur so troff. Die ganze Familie Almlid und Großmutter Karen, die damals dort war, saßen da und nötigten mich, und ich hatte zu Hause gelernt, dass man kein Essen auf dem Teller liegen lassen solle, also aß ich Brei, dass es nur so sprühte! Ich schaufelte so hinein, dass mir der Schweiß rann und Sonne und Mond im Zimmer kreisten!

Die Familie Almlid wurde ein Opfer der Tuberkulose, die um die Jahrhundertwende in Norwegen fürchterlich wütete. Almlid selbst starb an Krebs, aber Albertine, die Töchter Bergitte und Karen und der Sohn Karl - also alle Kinder - wurden im Alter von 19-25 Jahren dahingerafft. Allesamt tüchtige junge Leute, die ich gut kannte. Es gab mehr Kinder als diese 3, aber sie starben als Kleine, bis auf einen Jungen, der um 1920 nach Amerika ging, und einen anderen namens Thoralf (?), der sich in Åsen niederließ. Als ich 1914-16 Chef der Unteroffiziersschule in Trondhjem war, schrieb er mir und fragte nach Auskünften über die Schule, da sein ältester Sohn daran dachte, dort einzutreten. Ich gab die Auskünfte und sagte, ich würde mich nach besten Kräften um den Jungen kümmern, bekam aber keine Antwort, und später habe ich die Verbindung zu ihm verloren."