Hinweis: Diese Übersetzung wurde von Claude Code erstellt und kann Auslassungen oder gekürzte Details enthalten. Bitte beachten Sie den norwegischen Originaltext für den vollständigen und authentischen Wortlaut.

Nils Edvard Olsen Ringset

Aus dem Heft „Jul på Sunnmøre" kann ein Nachruf von Ivar Grøvik zitiert werden:

„Vieles könnte man über das weitreichende Wirken von N. E. Ringset sagen und über all seine Interessen. Er war einer der aktivsten Bürger auf Sunnmøre in den letzten 50–60 Jahren.

Es würde zu weit führen, alle Vereine und Zusammenschlüsse zu nennen, in denen er aktiv mitarbeitete.

Er wurde am 2. November 1886 auf Ringset geboren und starb am 11. Februar 1976. Sein Taufname war Nils Edvard, doch er selbst schrieb gewöhnlich N. E. Ringset. Er war nicht der Hoferbe, doch als mehrere seiner Brüder nach Amerika auswanderten, übernahm er 1917 den väterlichen Hof. Viele Jahre betrieb er neben dem Hof auch Bauarbeiten.

Ringsets Jugendjahre fielen um 1905 und in die folgenden Jahre. Eine nationale Begeisterungswelle überrollte das Land und riss viele Junge mit. Ringset schloss sich an und erhielt einen Antrieb zur aktiven Gemeinschaftsarbeit, der sein ganzes Leben anhielt.

In der Geschichte der Møre Folkehøyskole gilt er als einer der treuesten Freunde, die die Schule je hatte. Bis zuletzt verfolgte er die Arbeit der Folkehøyskole aufmerksam. Es freute ihn sehr, wenn die Schule Fortschritte machte.

In Ringsets Jugendjahren hatten die Dorfjugendlichen kaum Möglichkeiten, auswärtige Schulen zu besuchen. Viele fanden jedoch eine gute Schule im Jugendverein, und Ringset gehörte dazu. In Liabygda war Ende der 1890er Jahre ein Verein gegründet worden, der aber einschlief. 1907 wurde er neu gegründet, und da kam N. E. Ringset ernsthaft dazu. Er wurde eine der treibenden Kräfte des Vereins, unter anderem mit zehnjähriger Vorstandszeit. Der Verein machte ihn später zum Ehrenmitglied.

Es dauerte nicht lange, bis die Jugend auf Sunnmøre auf Ringset aufmerksam wurde. Der Sunnmøre Frilynde Ungdomssamlag begann früh mit organisierter Sportarbeit und gründete nach einer Weile einen eigenen Sportverein. Im Herbst 1917 wurde Ringset Vorsitzender dieses Vereins, und als der Sunnmøre Skikrets etwas später gegründet wurde, übernahm Ringset auch dort den Vorsitz.

Ab Herbst 1917 war er auch im Vorstand des Jugendverbandes und von 1920 an dessen Vorsitzender. Ab 1925 war er zudem im Vorstand des Norges Ungdomslag. Als der Jugendverband die Idee einer Hauswirtschaftsschule für das nördliche Sunnmøre aufgriff, unterstützte er sie tatkräftig. Die Lyngvin-Hauswirtschaftsschule in Valldal wurde 1921 eröffnet. Nach dem Krieg war es mühsam, die Schule unter dem Namen Sunnmøre Husmorskole wieder aufzubauen. Als das Amt die Schule 1950 übernahm, erhielt Ringset die Bürgerverdienstmedaille in Silber für seine gemeinnützige Arbeit.

Der Gedanke an ein Museum erwachte bei mehreren gegen Ende der 1920er Jahre. Doch sie wagten nicht weiter zu denken als bis zu einer Zusammenarbeit mit dem Ålesund Museum. Als der Vorschlag auf der Jahresversammlung des Ålesund Museums im Frühjahr 1931 nicht genügend Stimmen erhielt, erwachte bei mehreren – und nicht zuletzt bei N. E. Ringset – der Wille zur Tat. Noch am selben Abend berief er ein Treffen im Gjestestova ein, ein Treffen, das vollständige Einigkeit über die Gründung eines Sunnmøre Museums brachte. Auf diesem Treffen wurde Ringset zum ersten Vorsitzenden gewählt. Viele werden sich noch daran erinnern, dass Ringset das Eröffnungsfest des Museums 1949 leitete.

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass Ringset 1909 an der Gründung des Sunnmøre Historielag beteiligt war.

Nils Ringset betrachtete die Forstwirtschaft als eine seiner großen Herzensangelegenheiten. Sein ganzes Leben kämpfte er für die Aufforstung in unseren Dörfern. Dies trug er von den Jugendbewegungen in den Vorstand sowohl des Møre og Romsdal Skogselskap als auch des Det Norske Skogselskap.

Doch der Wald sollte nicht nur in unserem Land gepflanzt werden. Das verwandte Volk auf dem waldarmen Island sollte ebenfalls Wald bekommen. Ringset unternahm mehrere Reisen nach Island und setzte sich stark für Baumpflanzungsexpeditionen sowohl nach als auch von Island ein. Diese Arbeit wurde von den Isländern gewürdigt. Zunächst erhielt Ringset den Isländischen Falkenorden, und 1968 machten sie ihn zum Ehrenmitglied des isländischen Forstverbandes.

In den schwierigen Jahren um 1930 begann die Industrie auf Sunnmøre aufzublühen. Ringset erkannte, dass die kleinen Betriebe eine helfende Hand brauchten. Er machte sich an die Arbeit und gründete das Småindustrikontoret in Ålesund und war dort später viele Jahre lang Vorsitzender. Zudem war er mehrere Jahre sowohl Vorstandsmitglied als auch Vorsitzender der Landssentralen for Småindustri.

Er zeigte früh Interesse für politische Fragen und gehörte ab 1919 dem Gemeinderat von Stranda an. Dort war er viele Jahre tätig und war Bürgermeister von 1937 bis 1941. In der Kriegszeit zeigte er eine stark nationale Gesinnung und war einer der ersten Bürgermeister in Møre og Romsdal, den die Nationalsammlung (Nasjonal Samling) absetzte. Ab Frühjahr 1945 und bis Jahresende war er wieder als Bürgermeister tätig.

Politisch gehörte er der Partei Venstre (Liberale) an und arbeitete viele Jahre aktiv in der Parteiarbeit, unter anderem als Vorsitzender sowohl im Kreis- als auch im Bezirksverband. Viele meinten, er hätte ins Storting einziehen sollen, doch andere widersprachen. Aktive Männer und Frauen müssen sich immer mit Gegenspielern abfinden. Heute kann man wohl sagen, dass Ringset alle Voraussetzungen gehabt hätte, einer der herausragenden Volksvertreter zu werden, und dass es sowohl für das Amt als auch für das Land ein Verlust war, dass er dieses Ziel nicht erreichte.

Mehrere Jahre gehörte er dem Kreisausschuss und dem Vorstand der Kreisschifffahrtsgesellschaft an.

Nils Ringset fühlte sich zur Arbeit in berufsständischen und wirtschaftlichen Bauernverbänden berufen. Er empfand es auch als liebe Pflicht, den Berufsstand Bauer als Titel zu führen. Er sah den Wert darin, sich zu gemeinsamer Kraftanstrengung zusammenzuschließen. Møre Felleskjøp hatte ihn 30 Jahre lang als Vorstandsvorsitzenden.